Instrumentalverein Richterich 1897 e.V.
Instrumentalverein Richterich 1897 e.V.

2018

Tolles Konzert des Instrumentalvereins Richterich

3. MAI 2018 UM 18:20 UHR 
 
RICHTERICH Pop, Blues, Rock, ein wenig Polka und Operettenseligkeit, das waren die Zutaten eines gelungenen musikalischen Menüs beim großen Frühlingskonzert des Instrumentalvereins Richterich in der Peter-Schwarzenberg-Halle. 
 
Jugendorchester und Instrumentalverein wussten zu überzeugen. Willi Beckers, musikalischer Leiter und Moderator, und seine „Richtericher Symphoniker“ boten ein wirklich abwechslungsreiches Repertoire. 
„Make Music“, intoniert vom Jugendorchester, war das willkommene Entree. Da knüpfte das zweite Stück „Best of the 80‘s Pop“ nahtlos an. Großes Orchester und Nachwuchskräfte servierten gemeinsam die energiegeladene „The Blues Brothers Revue“. „Salute To Berne“, ein Grüezi in die Schweiz, und „Dakota“, Indianer-Sound, passten sich nahtlos den Vorgängern an. Wer kennt ihn nicht, den „Fiddler on the Roof“ aus „Anatevka“, 1964 am Broadway uraufgeführt: Ein Ohrwurm, für den es starken Beifall gab. Auch das großartige Werk von Chuck Mangione, „Children of Sanchez“, fand den Geschmack der Besucher.„Parade of the Charioteers“ aus „Ben Hur“, aus der Feder des ungarischen Komponisten Niklas Rozsa, beendete Teil eins des Konzertes. 
Nach der Pause wurde ein Hauch von Urlaubsstimmung spürbar, mit dem schwungvollen „Kaiserin Sissi Marsch“, mit dem die „Egerländer Rebellen“ die Welt der Blasmusik aufmischten. Heiter und beschwingt waren die „Gassenhauer“ aus Ralph Benatzkys Singspiel „Im weißen Rössl“: Die ganze Welt ist himmelblau; Zuschau‘n kann i net. Perez Prado, the King of Mambo, König der Latin-DanceBewegung, landete mit „Patricia“ 1958 auf Platz eins der US-Charts. 
Und in Richterich in den Herzen der Zuschauer. Bereits 1964 war das Poplied „Downtown“, gesungen von der charmanten Petula Clark, ein Welthit. Diese PartyKnaller kennt wahrlich jeder noch: Von der Spider Murphy Gang „Skandal im Sperrbezirk“, von der Münchener Freiheit „Ohne dich schlaf ich heut‘ Nacht nicht ein“, von der Klaus Lage Band „1000 mal berührt, 1000 mal ist nichts passiert“, von Hubert Kah der „Sternenhimmel“ und Falcos „Rock Me Amadeus.“ Ein Schlagermenü nach dem Geschmack aller Besucher. 
Für beide Ensembles gab es stürmischen Applaus und den Ruf nach Zugabe — der natürlich erhört wurde! 

 

Quelle: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/tolles-konzert-des-instrumentalvereins-richterich_aid-32420637

Tolles Konzert des Instrumentalvereins Richterich

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RICHTERICH Pop, Blues, Rock, ein wenig Polka und Operettenseligkeit, das waren die Zutaten eines gelungenen musikalischen Menüs beim großen Frühlingskonzert des Instrumentalvereins Richterich in der Peter-Schwarzenberg-Halle.

Quelle: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/tolles-konzert-des-instrumentalvereins-richterich_aid-32420637

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2017

Instrumentalverein Richterich feiert seinen 120. Geburtstag

RICHTERICH „Gemeinsam musizieren“, dieses Motto beherzigt das Führungs-Duo des Instrumentalvereins Richterich (IVR), Vorsitzender Raymund Heiliger und Geschäftsführer Günter Wingens, vorbildlich — erst recht im Jahr des 120-jährigen Bestehens. 
 
VON GÜNTHER SANDER 
Rund 50 Aktive, das Jugendorchester inbegriffen, sind beim IVR im Geburtstagsjahr aktiv. Mit dem musikalischen Leiter Willi Beckers habe man einen guten Griff getan, sagt Raymund Heiliger. Er verstehe es, mit den Kindern richtig umzugehen, und leiste eine erfolgreiche Probenarbeit. 
Dennoch könne der Verein Nachwuchs natürlich immer gebrauchen. Der Vorsitzende denkt hier gezielt an die vielen Studenten, die in der Kaiserstadt wohnen und in ihren Heimatmusikvereinen nicht immer dabei sein können. „Alle, die gerne Musik machen möchten, sind bei uns genau richtig“, lädt Heiliger sie ein. Derzeit hält der IVR nach einem guten Schlagzeuger Ausschau. „Bei uns ist jeder, dem die Musik am Herzen 
liegt, und der aktiv mitmachen möchte, immer willkommen“, ermuntern Raymund Heiliger und Günter Wingens potenzielle Interessenten. 
Das große Jubiläumskonzert zum 120-jährigen Bestehen findet am Samstag, 29. April, 19.30 Uhr, in der Peter-Schwarzenberg-Halle statt. Es wird vom Jugendorchester eröffnet. Das Programm werten Vorsitzender und Geschäftsführer als abwechslungsreich und bunt gemixt: ein „Charlie-Chaplin-Medley“ erklingt, „In 80 Tagen um die Welt“, ein russischer Marsch, aber auch deutsche Volksmusik werde serviert. Was wäre aber ein IVR-Konzert ohne eine Polka? „Die wird es auch geben“, sagt Heiliger lachend. Auch an den verstorbenen Ehrendirigenten Josef Frings ist gedacht worden, für ihn erklingt seine Komposition „Von Freund zu Freund“. 
IVR-Boss Heiliger ist selbst im Orchester aktiv und spielt die Tuba. Vor fünf Jahren schloss er sich dem Klangkörper an, er spricht von einer „schönen Zeit“, die er nie bereut habe. Der damalige Geschäftsführer Jacob Rumpen habe ihn bekniet und nicht locker gelassen, ihn für den Instrumentalverein zu gewinnen. Mit Erfolg, wie man heute weiß. 
Apropos gewinnen: Der Instrumentalverein hat einen prominenten Neuzugang zu verzeichnen: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, eine Richtericherin, wird beim Jubiläumskonzert mit der Ehrennadel ausgezeichnet. „Sie ist voll begeistert und setzt sich für unseren Verein ein“, sagt Günter Wingens. Mitstreiter und Ehrenmitglieder spielen beim IVR stets eine bedeutende Rolle. 
Das Jubiläumskonzert sei bereits in aller Munde, aber in diesem Jahr gebe es noch eine weitere tolle Veranstaltung, kündigen die beiden an: Am 16. September steigt auf Gut Heyden ein bunter musikalischer Nachmittag mit Grillen, Getränken und guter Unterhaltung. Höhepunkt schließlich ist der Zapfenstreich, den der Jubilar persönlich zum Besten geben wird. 

 

Quelle: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/instrumentalverein-richterich-feiert-seinen-120-geburtstag_aid-24735127
 

Instrumentalverein Richterich feiert seinen 120. Geburtstag

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RICHTERICH „Gemeinsam musizieren“, dieses Motto beherzigt das Führungs-Duo des Instrumentalvereins Richterich (IVR), Vorsitzender Raymund Heiliger und Geschäftsführer Günter Wingens, vorbildlich — erst recht im Jahr des 120-jährigen Bestehens.

Quelle: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/instrumentalverein-richterich-feiert-seinen-120-geburtstag_aid-24735127

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2016

Instrumentalverein brilliert mit tollem Konzert

Über eine völlig ausverkaufte Peter Schwarzenberg Halle konntesich jetzt beim Konzert am 23. April 2016 der Instrumentalverein Richterich freuen.

Unter der musikalischen Leitung von Willi Beckers führten das Jugendorchester des IVR und das Gesamtorchester des InstrumentalvereinsRichterich ein tolles Programm auf, das keine Wünsche offen ließ. Das Jugendorchester, das inzwischen über rund 15 Mitglieder verfügt, startete das tolle Programm mit der Star Wars Saga von John Williams und der Rock'n Roll Explosion,die von Dirigent Willi Beckers eigens speziell arrangiert wurde.

 

Der Nachwuchs des IVR überzeugte durch sein engagiertes und gekonntes Spiel. Den Nachwuchsmusikern war es danach sogar vorbehalten, mit dem großen Orchester gemeinsam „The Rose” von Conny Rall zu Gehör zu bringen. Der große Beifall des Publikums und ein paar enthusiastische Jubelrufe waren den jungen Musikern gewiss. Danach galt die Aufmerksamkeit in Gänze dem großen KlangkörperdesIVR,die ihr Konzert mit der Wiener Philharmoniker Fanfare von Richard Strauss eröffneten, gefolgt von dem Stück „Aventure“ von Markus Götz. Ein absolutes Highlight des ersten-Teils des IVR Konzertes war dann das Medley aus dem Phantom der Oper von dem renommierten Komponisten Andrew Lloyd Webber. Hier wechselten sich leise einfühlsame Töne aus den wunderschönen Arien des Phantoms mit gewaltigen, mitreißenden Klängen ab. Das Publikum reagierte mit einem großen,nicht enden wollenden Applaus.

 

Zum Abschluss des ersten Konzertteils kam dann der bekannte Florentiner Marsch von J.Fuci zur Aufführung und wurde auch mit dem entsprechenden Applaus bedacht. In der Pause konnte sich das Publikum bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss stärken, bevor das Konzert mit dem „Klang der Alpen” von Kurt Gäble seinen weiteren Lauf nahm. Es folgten das „Fantasy Adventures at the movies” von Michael Brown, die Golden Hits von James Last mit einem Arrangement von Steve Mac Millan sowie das Musikstück „Oh Mann” von Kurt Gäble. Eine Solonummer mit Knall-Effekt war im Anschluss die „Luftballon-Polka". Wie es der Titel schon verrät, handelt es sich hier tatsächlich um ein Konzertstück mit Solo-Knallern für 18 Luftballons. Entstanden ist die Idee zur „LuftballonPolka" aus einer Not heraus, nämlich dem Fehlen von Soloschlägenfür große Trommel beim Auftritt in kleiner Besetzung ohne Schlagzeug. Was im kleinen Rahmen als Gag anfing, hat Komponist Franz Sprenzinger in einer flotten Polka für Blasorchester mit „Soloplatzer für Luftballon“ verarbeitet. Eine tolle Effekt-Nummer beim Frühlingskonzert des IVR, die für viel Spaß beim begeisterten Publikum sorgte.

 

Dann ging es langsam auf den Schluss des diesjährigen Konzertes zu. Drei Stücke standen nun noch auf der Agenda. Ein absoluter Klassiker war der Marsch „Alte Kameraden” von Karl Teike. Danach kam das Publikum in den Genuss, interaktiv mit dem IVR gemeinsam zu musizieren. Auf der Rückseite des Programms war dazu der Text des „Steigermarsches” abgedruckt „Glückaufl Glückauf! Der Steiger kommt..." Das Publikum nahm die Gelegenheit dankbar wahr und verstärkte den Instrumentalverein Richterich mit lautem,teils klangschönen Gesang. Den Abschluss bildete dann wieder ein sehr modernes Stück. Mit „Sky Fall”, dem Titelsong eines neueren James-Bond-Filmes zeigte der IVR, dass Blasmusik auch moderne Themen und Musik aufgreifen und hervorragend umsetzen kann.

 

Das Konzert des Instrumentalvereins Richterich war wiederum ein absolutes Highlight auf dem Veranstaltungskalender des schönen Stadtteils im Aachener Nordwesten. Nicht umsonst ist die Peter Schwarzenberg Halle immer bis auf den letzten Platz ausverkauft, wenn der IVR eines seiner wunderschönen Konzerte ankündigt. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das Jubiläumsjahr 2017, wenn der IVR 120 Jahre alt wird und sicherlich durch ein neuerlichestolles Konzert sein Publikum begeistern wird. 

 

Quelle: http://st-martinus-ac.de/akt/presse/artikel/AC-NW-160501.30.M.pdf

Instrumentalverein brilliert mit tollem Konzert

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Ausverkauftes Haus in der Peter Schwarzenberg Halle und eine große Bandbreite an musikalischen Darbietungen.

Quelle: http://st-martinus-ac.de/akt/presse/artikel/AC-NW-160501.30.M.pdf

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2012

Musikalisches Band schweißt zusammen

Richterich. Zu einem Gegenbesuch in Richterich empfing der Instrumentalverein eine große Abordnung des fürstlichen Traditionsrott der Stadt Bückeburg, so nennt sich die 4. Kompanie im Bürgerbataillon dieser traditionsreichen Stadt im Bundesland Niedersachsen.

Schon mehrfach hatte der Instrumentalverein in den vergangenen Jahren mit Konzert- und Marschmusik, stets in Begleitung seiner jetzigen Gäste, vor dem Kurfürsten zu Schaumburg-Lippe aufspielen dürfen, zuletzt unter Mitwirkung der Bückeburger Jäger beim Großen Zapfenstreich im kurfürstlichen Schlosspark zu Bückeburg. Bei einem Konzert auf der Festung Wilhelmstein, gelegen inmitten einer kleinen Insel im Steinhuder Meer, hatten die Gäste ihren Gegenbesuch in Richterich versprochen und wurden jetzt mit Schellenbaum und zünftiger Blasmusik empfangen.

 

Mehrstündiges Konzert

 

In den gepflegten und geschichtsträchtigen Anlagen der ehemaligen Burg Heyden im Ortsteil Horbach gab der Instrumentalverein zu Ehren der Gäste ein mehrstündiges Konzert, während der Burgherr Dr. Meino Heyen zusammen mit seiner Gattin die Damen und Herren des Traditionsrott Drakepohl mit Kaffee und Kuchen, selbst gebacken von den Musikerfrauen, bewirtete und Gelegenheit war, gemeinsame Erinnerungen unter den beiden befreundeten Gruppen auszutauschen. Die Burgherrin ließ es sich auch nicht nehmen, bei einem Rundgang durch die Burgparkanlagen von längst vergangenen Zeiten aus der Schlossgeschichte zu erzählen.

Nach zwei Besuchstagen trennte man sich mit dem Versprechen, das nächste Wiedersehen in Bückeburg zu feiern. (red)

 

Foto: Martin Ratajczak 

 

Quelle: Super Sonntag, 05.08.2012

 

 

 

Von Phil Collins bis zu „Hänsel und Gretel“

Instrumentalverein Richterich bereitet sich auf das Herbstkonzert vor. Im nächsten Jahr nach Naumburg?

 

Richterich. Just in diesem Jahr kann der Instrumentalverein Richterich seinen 115. Geburtstag feiern. Schon alt an Jahren, doch von Alterserscheinungen ist nichts zu spüren. Im Gegenteil, der Altersjubilar strotzt vor Vitalität und Musikalität, gibt allerorts den guten Ton an.

Jung, frisch, dynamisch ist auch das bunt gemixte Repertoire. Zur modernen Unterhaltungsmusik zählen Songs und Werke von Udo Jürgens, Phil Collins, Tom Jones, bei den klassischen Stücken und Musicals rangieren „Phantom of the Opera“, „Selections from Cats“ und die Oper „Hänsel und Gretel“ ganz oben.

Die Musikanten unter der Leitung von Willi Beckers können aber auch ganz anders, eben volkstümlich, folkloristisch. So finden sich Ohrwürmer der Egerländer, „Zillertaler Schürzenjäger“ sowie der bekannte „Florentiner Marsch“ in der großen Auswahl wieder.

„Die Domäne liegt natürlich bei den klassischen Märschen“, erzählt Geschäftsführer Jacob Rumpen im Gespräch mit unserer Zeitung. Immerhin ist das Ensemble sehr gefragt bei Schützenfesten und Umzügen, da stehen nach wie vor Oldies wie „Hoch Heidecksburg“, „Fliegermarsch“ oder „Alte Kameraden“ auf der Skala der Wunschliste an Nummer eins. Glenn Miller’s „In the Mood“ stuft Rumpen, der selbst an der Zugposaune für fetzigen Sound sorgt, unter „olle Kamellen“ ein.

40 Musikerinnen und Musiker, zwischen 18 und 80 Jahren alt, bilden den „harten Kern“ des Instrumentalvereins, der einen guten Ruf genießt und in Musikerkreisen eine erste Adresse ist. Die Jugendgruppe, das erwähnt Jacob Rumpen stolz, sei die „Nachwuchsschmiede“ für das große Orchester. Gute Ausbildung garantiere hier der junge Leiter Xu Qijian. Der „große Bandleader“ Willi Beckers freut sich immer wieder über Nachwuchslieferungen. CD und zahlreiche DVD (von jedem Konzert ein Live-Mitschnitt) sind gefragte „Musikjuwelen“.

Jacob Rumpen ein „Juwel“

Als Juwel muss man aber auch Jacob Rumpen sehen, hatte er doch 40 Jahre lang den Vorsitz inne, ist seit 45 Jahre als Geschäftsführer heute immer noch tätig.

Der IVR, so das Markenzeichen allgemein, bereitet sich auf das Herbstkonzert vor, das am 27. Oktober, 19.30 Uhr, in der Hubert-Schwarzenberg-Halle die Besucher erfreuen soll. „Eigens dafür gehen wir drei Tage lang in Klausur, proben in Monschau exakt das Programm“, sagt Jacob Rumpen, der gemeinsam mit Dirigent Willi Beckers die Auswahl der Stücke trifft.

Und weil der Instrumentalverein gute Musik macht, wie Musikexperten bescheinigen, sind die Richtericher häufig auf Tour. Alle zwei Jahre reisen sie nach Bückeburg, sie haben nach der Wende in Aachens Partnerstadt Naumburg als erster Musikverein bei einer Fronleichnamsprozession die Gläubigen musikalisch eingestimmt. Davon schwärmt Jacob Rumpen heute noch.

Apropos Naumburg, da wird im kommenden Jahr die 25-jährige Städtepartnerschaft gefeiert. Rumpen blickt nicht gerade glücklich drein: „Die Stadt Aachen hat Interesse bekundet, dass wir dort aufspielen sollen. Die Kosten für die Busfahrt wurden uns zugesichert, dann kam ein Nein“, ist enttäuscht zu hören. In Richterich herrscht die Meinung: „Wer die Musik bestellt, der muss sie auch bezahlen.“ Da aber scheint sich nichts zu bewegen. Ob der IVR dabei sein werde, dahinter stehe noch ein dickes Fragezeichen, meint Jacob Rumpen. Immerhin habe man seit 1990 bereits beste Beziehungen zu Naumburg. „Uns liegt generell daran, Tradition aufrecht zu erhalten“, wünscht sich der Geschäftsführer.

Wer Interesse daran hat mitzumachen: Die Jugend probt immer freitags, 18 bis 19.30 Uhr, das große Orchester anschließend bis 22 Uhr in der Grundschule Grünenthaler Straße. Zum Schnuppern wird eingeladen, die Ausbildung ist kostenlos.

Weiterer Informationen unter
 

www.iv-richterich.de

 

  

Bericht von Günther Sander / Foto: Martin Ratajczak


 

Quelle: Aachener Zeitung, 15.09.2012

2011

Engagement im Zeichen der guten Töne

Instrumentalverein Richterich zeichnet verdiente Mitglieder aus

Richterich. Der Instrumentalverein Richterich konnte beim Herbstkonzert Freunde und Gönner in der Peter-Schwarzenberg-Halle begrüßen. Vor vollem Hause präsentierte die beliebte Blaskapelle unter Leitung ihres Dirigenten Willi Beckers ein Feuerwerk internationaler Musikdarbietungen, in dem die fast 50 Musiker die Gäste zu Beifallsstürmen hinriss und sie es ihnen mehrfach mit Standing Ovations dankten. Tosenden Beifall erhielten auch die mit Gesangseinlagen aufwartenden jungen Vereinsdamen Alina Stahl, Eva Beckers und Anna Schulz sowie der als Musikclown herausgeputzte Schlagzeuger Benny Sprenger, der mit seinen Trommelsoli durch das Orchester wirbelte und, vom Orchester musikalisch begleitet, mehrfach Zugaben seines professionellen Könnens bringen musste.

Das Jugendorchester unter Leitung seines Dirgenten Xu, Qijian bot den Auftakt zum Konzert und versprach mit seinen Vorträgen die Tradition des Vereins in vielversprechender Weise fortzuführen. Blumen und Geschenke der jungen Musiker waren der Dank an ihren beliebten Lehrmeister.

Auch Ehrungen für lange Mitgliedschaft fanden einen gebührenden Platz im Programm und so konnte Vorsitzender Günter Wingens Birgit Behle-Frings für zehnjährige Mitgliedschaft mit der bronzenen und den Orchesterdirigenten Willi Beckers für 30-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Vereinsnadel auszeichnen. Mit einem Ehrendiplom für 60-jährige Mitgliedschaft sprach er Jacob Rumpen den Dank des Vereins aus – unter Würdigung seiner Verdienste in 40 Jahren ununterbrochener Vereinsführung als Vorsitzender und überdies schon in 45 Jahren als Geschäftsführer des Vereins. Vor zwölf Jahren hatte ihn der Verein bereits zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

 

 

Quelle: Aachener Zeitung, 26.11.2011
Foto: Martin Ratajczak

2010

Bizet trifft Michael Jackson

Schon die bunte Mischung des Repertoires ließ erahnen, dass das Herbstkonzert des Blasorchesters Aachen-Haaren, unterstützt durch den Instrumentalverein Richterich, von Erfolg gekrönt sein werde. Werke von Kurt Weill, Martin Böttcher, Udo Jürgens und Chuck Mangione trafen den Geschmack der Zuschauer. In der Haarbachtalhalle boten die beiden Klangkörper Musik vom Feinsten. Part eins bestritten die Gäste aus Richterich unter der Leitung von Willi Beckers. „O Vitinho“, die „Charlie Chaplin Selection“ und die „Halloween Night“ wurden mit viel Beifall bedacht. Gut kamen auch „Children of Sanchez“ und das große Medley mit Ohrwürmern von Udo Jürgens an. Mit „Thank you for the Music“ empfahlen sich die Gastgeber aus Haaren unter Leitung von Didier D’hont, ehe sie „Winnetou Classics“ zu Gehör brachten. Beim „Only Love“ brillierte Tilla Gorski (Trompete) als Solistin, bei „Gospel John“ Sandra Simon (Alt-Saxophon). Genießerisch kamen „Aubade“ und „Mandalen Landscapes“. daher. Dann war „Mack the Knife“ ein Genuss, und zum Abschluss das gemeinsam vorgetragene „Saluto Lugano“. (der)

 

 

 

Quelle: Aachener Zeitung, 30.11.2009

2009

60 Jahre für die Musik

Goldene Ehrennadel mit Diamant für Josef Frings

 

Richterich. Große Ehre für Josef Frings: Der Ehrendirigent des Instrumentalvereins Richterich wurde jetzt für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände überreichte dem Jubilar dazu die Ehrennadel in Gold mit Diamant.

Der in Kelmis geborene Josef Frings lebt seit 1947 in Richterich und trat bereits 1948 in die „Fischer’sche Kapelle“ ein, die 1950 in den Instrumentalverein Richterich umbenannt wurde. 49 Jahre war er hier Schriftführer und 37 Jahre lang musikalischer Leiter des Vereins. 1989 wurde er dann auch Mitbegründer der „Heimatfreunde des Heydener Ländchens e.V.“, in dessen Vorstand er ebenfalls noch tätig ist.

1994 wurde Frings dann zum Ehrendirigenten des Instrumentalsvereins ernannt. Am 21. Dezember 2008 feierte der Vereinsjubilar sein 75. Lebensjahr und wird auch weiterhin für „seine“ Richtericher Vereine aktiv sein.

 

 

 

Quelle: Aachener Zeitung, 08.01.2009

 

Ein glanzvoller „Gratulationsfonds“ für Ulla Schmidt

Hunderte von Festgästen erwiesen der Ministerin zum 60. Geburtstag die Ehre. Öcher Verzäll und stolze Lobeshymnen aus Berlin.

 

Aachen. Selbst Katrin Schmick, alias Ullala sozusagen die Originalparodie der prominenten Fast-Namensvetterin, konnte die fröhliche Festgemeinde hinterm roten Teppich am Theatereingang nicht aufs Glatteis führen. Anders wär’ auch schlecht – und völlig undenkbar. Hunderte von Gratulanten haben die kecke Warnung des Oberbürgermeisters am Samstag kurzerhand in den Wind geschlagen. Von wegen Schweinegrippe und so. Händeschütteln und Küsschen ohne Ende galten – logisch – zu allererst dem wahrhaft unverwechselbaren Geburtstagskind. Dagegen ist halt noch kein Reformprogramm erfunden – zum Glück. Von der Kita-Leiterin bis zur nahezu kompletten Spitzengarde aus regionaler Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft reichte die Schar der Gratulanten, als es galt, der dienstältesten Gesundheitsministerin der Welt (Linden) ein stundenlanges Ständchen zum 60. zu bringen.

Okay: Die halbe Riege der (Ex-) Kollegen – von „Münte“ bis Steinmeier und Struck – übermittelte (ebenso wie viele janz normale Öcher Lü vajjen Stroeß) Glückwünsche per Leinwand. „Jedes Küsschen von Ulla kostet mich eine Million“, gab der Herr Finanzminister etwa listig griemelnd zu Protokoll. Da haben’s die Öcher halt besser. Zum Dank präsentierten die örtlichen Genossen eine pralle Parade aus Kabarett und Klangkunst.

Klar: Diesmal hatte Chef-Moderator Jürgen Linden leichtes Spiel – während die umschwärmte Parteifreundin jede Sekunde der rezeptfreien Spaßtherapie sichtlich genoss. Schön war’s. Auch weil die Stafette der Stars mindestens so bodenständig und „orrejenal“ daherkam wie die Jubilarin selbst: Kabarettist Jürgen Beckers, Sängerin Eva Bernhard, die 4 Amigos und natürlich der Instrumentalverein Richterich erwiesen der erfolgreichsten Politikerin, die dieser Stadt je entspross, die Ehre. Und selbstredend ließen es sich die zahlreichen Wegbegleiter von der Basis nicht nehmen, die phänomenale Karriere der gelernten Sonderpädagogin Ursula Schmidt, geborene Radermacher am 13. Juni 1949, mit schlawinerhaften Schlaglichtern per Großbildleinwand nachzuzeichnen – von ersten Exkursionen im Kinderwagen durch Richterich bis zum rasanten Aufstieg auf dem Berliner Polit-Parcours, vom glühenden Castro-Fan mit Leidenschaft für den Kampf um die Klassen bis zur coolen Kabinetts-Ikone im ewigen Scharmützel mit den Kassen.

Die Jubilarin zeigte sich selig über so viel Seelenbalsam ganz ohne Praxisgebühr – und die vielen Gaben, die einem guten Zweck zufließen. „Ich danke euch allen und den vielen, vielen Menschen, die mir Briefe geschrieben, mir auf der Straße gratuliert haben“, sagte sie. „Diese eine Woche hat mich für alles entschädigt.“ (mh)

 

 

Quelle: Aachener Zeitung, 22.06.2009

 

Klassische Ohrwürmer im Doppelpack

Instrumentalverein Richterich begeistert mit grandiosem Potpourri

 

 

Aachen. Mit Pauken und Trompeten begeisterte der Instrumentalverein Richterich 1897 e.V. sein Publikum. Bei dem musikalischen Rundumschlag, der von Opernmusik über traditionelle Märsche bis hin zu moderner Musik reichte, kamen die zahlreich erschienen Besucher des Herbstkonzertes in der Peter-Schwarzenberg Halle auf ihre Kosten. „Die Halle ist gut besetzt“, freute sich Günter Wingens, erster Vorsitzender des Vereins.

Schier unerschöpflich

Ob klassisch mit bekannten Werken von Verdi und der Carmen-Quadrille aus der gleichnamigen Oper von George Bizet oder modern mit Stevie Wonder und Michael Jackson – das Repertoire des Orchesters mit seinem Dirigent Willi Beckers schien schier unerschöpflich.

So erntete vor allem der „TV-Kulturabend“ mit der Titelmusik der „Schwarzwaldklinik“, des „Traumschiffs“, der Krimi-Reihe „Derrick“ oder auch der Melodie des „Aktuellen Sportstudios“ tosenden Applaus.

Und auch die Marschmusik durfte mit Bekanntem wie dem „Kaiser-Friedrich-Marsch“ oder dem „Colonel-Bogey-March“ nicht fehlen. Besonderes Highlight sollte dabei der „Bozner Bergsteigmarsch“ werden – zum Mitsingen animiert, gaben Zuschauer und Musiker die vier Strophen zum Besten. Ein Hauch von internationalem Flair mit Werken der Oper „Porgy and Bess“ sowie dem amerikanischen Stück „Apache“ rundete das abwechslungsreiche Programm, dem etliche Zugaben folgten, ab. (mt)

 

 

Quelle: Aachener Zeitung, 04.11.2010

2008

Beste Laune bei flotten Trompetenklängen und Marschrhythmen

Die Drei-Dörfer-Tournee der Dämmerschoppen-Reihe machte Halt in Setterich. Dort spielte der Instrumentalverein Richterich vor dem Altenheim an der Burg auf. Passend zum Wetter – es wehte böiger Wind – erfreuten die Musiker die vielen Besucher mit den „Kameraden auf See“. Unter Leitung des Dirigenten Helmut Leuchter griffen die Gastmusiker auch immer wieder ins Marschrepertoire mit Titeln wie „In Harmonie vereint“ oder die „Happy Marching Band“. Bürgermeister Willi Linkens begrüßte fast jeden der 170 Besucher persönlich, und der stellvertretende Kulturamtsleiter Pierre Froesch atmete befreit durch, weil „wir nach einigen Jahren endlich mal wieder Glück mit dem Wetter bei der Settericher Veranstaltung haben“. Darüber freute sich die Settericher Feuerwehr, für die Beköstigung zuständig. Foto: W. Sevenich

 

 

Quelle: Aachener Zeitung Nord, 14.07.2008

2007

Prächtige Melodien begleiten ein Fest für den ganzen Ort

Große Resonanz beim Herbstkonzert des Instrumentalvereins Richterich

 

Richterich. Das war ein Fest für den ganzen Ort: Scharen von Menschen drängten sich in der Peter-Schwarzenberg-Halle, um den Aktiven des Instrumentalvereins Richterich zum traditionellem Herbstkonzert die Ehre zu erweisen. Das Jugend- und das große Orchester der Gastgeber bedankten sich mit einem bunten Strauß prächtiger Melodien und einem abendfüllenden Programm.

Der Auftakt gehörte dem Nachwuchs, der sich unter der Leitung des aus China stammenden Dirigenten Qijian Xu mehr als wacker schlug. Ein Musicalhit wie „Superkalifragilistisch“ aus „Mary Poppins“ und Titel wie „Jazz Cats“ sowie „Little Brown Jug“ bewiesen rhythmische Sicherheit, ein großes Maß an Schwung und Musizierfreude. Dies galt auf seine Weise auch für das vielköpfige Hauptensemble unter seinem musikalischen Leiter Willi Beckers, der sich mit dem Instrumentalvereinsvorsitzenden Günter Wingens zudem die Moderation teilte.

Strahlendes Klangbild

Beckers und die Seinen ließen sich nicht lange bitten. Mit „Music“ von John Miles gaben sie eine erste Probe des ihnen eigenen, blitzblank polierten und strahlend sauberen Klangbildes, bevor sie mit der Tondichtung „The Saint and The City“ des Niederländers Jacob de Haan eindrucksvoll ihr Können in puncto musikdramatische Gestaltung bewiesen. Mitreißende Musik bot auch das für eine instrumentale Besetzung arrangierte Potpourri aus Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical „Cats“. Ein weiterer Kassenschlager des selben Komponisten, „The Phantom Of The Opera“, verwöhnte nochmals die Ohren der vielen Zuhörer, bevor es dann erst einmal in die Pause ging.

Gut gestärkt mit Getränken, gab es mit dem „James Bond“-Thema erst einmal spannende Filmmusik zu hören. Danach schlossen der Latin-Rock-Titel „Oye come va“ von Tito Puente und Robert Küssels Marsch „Kameraden auf See“ die offizielle Programmfolge ab. Dass ein überaus herzlicher Schlussapplaus nebst der entsprechenden Reaktion des Orchesters nicht ausblieben, nimmt da eigentlich kaum noch Wunder.

Mehr dazu im Internet: www.iv-richterich.de 

 

 

Bericht von Christoph Hahn

Foto von Kurt Bauer: Das Jugendorchester vom IVR

Quelle: Aachener Zeitung, 30.10.2007

 

 

 

 

 

 

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2020

 

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Aktualisierung zuletzt am: 24.06.2019

 

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